Ex 

"Latein für "ohne". Bezeichnung für den ersten Handelstag nach Preisabschlag wegen Kapitalmaßnahme. Ex gibt an, ob ein Wertpapier mit Preisabschlag für eine bereits ausgeschüttete Dividende oder Zinsen gehandelt wird. Nach Auszahlung, bei Dividenden in der Regel der Tag nach der Hauptversammlung, zieht die Marksteuerung im Handelssystem die Auszahlung je Anteil vor Handelseröffnung von dem Schlusspreis...


Ex BO (Kurzhinweis) 

"Ehemaliger Kurshinweis nach Bonusrecht"


Ex-Tag

"Tag, ab dem Wertpapiere "ex", d. h. ohne ein bestimmtes Recht, wie auf Dividende, Bezugsrecht oder Berichtigungsaktien (Kapitalberichtigung), gehandelt werden. Der Ex-Tag bei deutschen Aktien ist häufig einen Tag nach der Hauptversammlung, bei der die Dividende festgelegt wurde. Ab diesem Tag beginnt die Ausschüttung der Dividende, die dann aus dem Börsenkurs herausgerechnet wird. Anleger, die...


Exit

"Ausstieg von Investoren aus einer Unternehmung durch Verkauf ihrer Anteile. Exit bezeichnet im Bereich der Unternehmensfinanzierung meist den Ausstieg von Investoren im Startup-Bereich. Es gibt vier Exit-Möglichkeiten. Rückkauf durch die Alteigentümer (Buyback), Weiterverkauf an einen strategischen Investor (Trade Sale), Weiterverkauf an einen Finanzinvestor (Secondary Purchase), Börsengang."


Exotische Hebelprodukte

"Sonderformen von Optionsscheinen und anderen Hebelprodukten mit spekulativem Element. Anlagen in exotischen Hebelprodukten bieten Chancen auf hohe Kursgewinne. Gleichzeitig bestehen erhebliche Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust. Beispiele sind Knock-out-Optionsscheine, Korridor-Optionsscheine, Hamster-Optionsscheine, Chooser-Optionsscheine und Turbo-Optionsscheine."


Fälligkeit

"Zeitpunkt, zu dem eine mit einem Wertpapier verbundene Leistung gefordert werden kann und erbracht werden muss. Am Fälligkeitsdatum wird eine befristete Anlage wie eine Anleihe, Option oder Festgeld bzw. Festkredit zur Rückzahlung fällig. Die Fälligkeit kann automatisch eintreten oder eine Kündigung muss vorher ausgesprochen werden."


Fairer Wert

"Theoretisch richtiger, gerechter Preis einer Option, bei der sich Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit die Waage halten. Der faire Wert dient zur Bewertung von Optionen und Optionsscheinen und wird auf Basis optionspreistheoretischer Modelle berechnet. Parameter wie Volatilität des Basisinstruments, Zinsniveau und Dividendenrendite fließen ebenfalls ein. Das Prinzip des "Law of one Price" besagt, dass ein Finanzinstrument mit...


FBF

"Fördergesellschaft für Börsen und Finanzmärkte in Mittel- und Osteuropa. Die Fördergesellschaft für Börsen und Finanzmärkte in Mittel- und Osteuropa mbH (FBF) wurde gegründet, um Beratungs- und Ausbildungsprojekte im Bereich Wertpapiermarkt in zahlreichen Staaten Mittel- und Osteuropas durchzuführen. Sie wird finanziert durch Mittel des TRANSFORM-Programms der Bundesregierung und der Deutsche Börse AG."


Fest

"Ausdruck für stabile oder steigende Preise. In der Börsenberichterstattung beschreibt "fest" eine Marktsituation, in der sich die Preise stabil seitwärts bewegen oder steigen."


Festpreisverfahren

"Traditionelles Verfahren zur Platzierung von Wertpapieren, bei dem der Emissionspreis vor Veröffentlichung des Verkaufsprospektes vereinbart wird. Im Festpreisverfahren wird der Emissionspreis durch fundamentale Unternehmensbewertung und Marktanalysen ermittelt und im Verkaufsprospekt veröffentlicht. Anleger können innerhalb der Zeichnungsfrist zu diesem Preis kaufen. Heutzutage werden häufiger alternative Verfahren wie das Bookbuilding genutzt."


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