"Eine OCO-Order, bestehend aus zwei separaten Aufträgen, bei der nach Ausführung einer Order die zweite automatisch gelöscht wird. Beide Teilorders innerhalb einer OCO-Order sind völlig frei gestaltbar und können Kauf-, Verkaufs-, Limit-, Stop- oder andere Orderarten umfassen. Oft ist eine Kombination daraus eine Limit-Order und eine Stop-Order."
"Ein börsenreguliertes Marktsegment, in dem neben deutschen Aktien überwiegend ausländische Aktien, Fonds, Anleihen und Optionsscheine gehandelt werden. Im Open Market der Börsen werden deutsche und ausländische Aktien, Renten, Publikumsfonds, Zertifikate und Optionsscheine gehandelt. Die Einbeziehung basiert auf den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Börse für den Freiverkehr. Der Open Market ist ein privatrechtlicher Markt und nicht mit...
"Eine Kommunikationsform zwischen Händlern und Maklern im Präsenzhandel. Wertpapierpreise und -umsätze werden per Zuruf oder Handzeichen übermittelt."
"Eine Methode zur Berechnung der langfristigen Wertentwicklung einer Aktienanlage. Bei der Opération-blanche-Methode wächst der Aktienbestand aus sich selbst heraus, ohne zusätzliche Mittel von außen. Neue Aktien werden durch Dividendenzahlungen und den Verkauf von Bezugsrechten finanziert. So können bei einer Kapitalerhöhung durch den Verkauf von Bezugsrechten junge Aktien gekauft werden, ohne zusätzlichen eigenen Mitteleinsatz. Die Anzahl...
"Der Gewinn eines Unternehmens aus der eigentlichen Geschäftstätigkeit. Dazu gehören Erlöse aus dem Verkauf selbst hergestellter Produkte, nicht jedoch Verkaufserlöse von Tochtergesellschaften, Firmenanteilen oder Erträge aus Finanzanlagen."
"Ein standardisiertes, an einer Terminbörse gehandeltes Kauf- oder Verkaufsrecht auf einen Basiswert. Eine Option ist das verbriefte Recht, nicht jedoch die Pflicht, eine bestimmte Menge eines Basiswertes (z. B. Aktien) zu einem vereinbarten Preis innerhalb eines festgelegten Zeitraums zu erwerben (Kaufoption/Call) oder zu veräußern (Verkaufsoption/Put). Optionen sind eigenständige Finanzinstrumente aus der Gattung der Termingeschäfte. Der...
"Eine festverzinsliche Schuldverschreibung mit zusätzlichen Optionsscheinen. Optionsanleihen unterscheiden sich von normalen Anleihen durch die Zugabe von Optionsscheinen. Diese berechtigen den Inhaber, Aktien des Emittenten nach einer bestimmten Frist zu einem festgelegten Kurs zu erwerben. Zu Beginn der Optionsfrist kann der Anleger über die Optionsscheine getrennt verfügen und diese an der Börse verkaufen. Die Anleihen notieren...
"Der Preis, den der Optionskäufer bei Kontraktabschluss an den Verkäufer (Stillhalter) zahlt. Als Gegenleistung räumt dieser ihm das Optionsrecht zum Basispreis ein. Die Höhe des Optionspreises wird durch den inneren Wert der Option und den Zeitwert bestimmt. Zur Berechnung eines fairen Optionspreises werden in der Regel Optionspreis-Bewertungsmodelle wie das Black-Scholes-Modell verwendet."
"Ein Wertpapier, das das Recht, nicht aber die Verpflichtung verbrieft, eine bestimmte Menge eines zugrunde liegenden Gegenstands oder Basiswertes zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Es gibt zwei Arten von Optionsscheinen. Optionsscheine aus Optionsanleihen (traditionelle Optionsscheine) und sog. Naked Warrants. Traditionelle Optionsscheine werden in Verbindung mit der Emission einer Optionsanleihe...
"Anzahl der Einheiten eines Basiswertes, die ein Optionsscheininhaber bei der Ausübung der Option kaufen oder verkaufen kann. "