" Der Nominalbetrag bezeichnet den auf einem Wertpapier aufgedruckten Betrag. Bei Aktien gibt der Nennwert den Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft an, der auf jede einzelne Aktie entfällt. Die Summe der Nennwerte, also das Aktienkapital, entspricht dem Grundkapital. In Deutschland liegt der Mindestnennwert für Aktien derzeit bei einem Euro. Seit der Euro-Einführung ist es auch möglich,...
"Das Nominalkapital einer Aktiengesellschaft beträgt mindestens fünfzigtausend Euro, ist meist aber wesentlich höher. Es wird in Aktien mit einem Mindestnennwert von je einem Euro ausgegeben. Ein Aktionär ist im Verhältnis des Nennbetrags seiner Aktien zum Grundkapital am Unternehmen beteiligt. Nennwertlose Stückaktien verbriefen, ausgehend von der Gesamtzahl der Aktien, entsprechend einen Anteil am Unternehmen. Das Grundkapital...
"Der Nominalumsatz im Rentenhandel beziffert das Tagesvolumen der gehandelten Anleihen nach ihrem Nennwert. Der Umsatz wird nach Nennwert der gehandelten Stücke berechnet und nicht nach aktuellem Kurswert. Zum Beispiel hat eine Unternehmensanleihe einen Nominalwert von einhundert Euro und notiert zu einhundertzwei Prozent. Dann entspricht ein nominaler Tagesumsatz von zehntausend Euro einem realen Umsatz von zehntausendzweihundert...
"Aktienanleihen sind mit einem Nominalwert ausgestattet, auf den Anleger täglich Zinsen erhalten, solange sie die Anleihe halten. Diese Zahlung der Zinsen ist unabhängig vom Kurs der Anleihe. Zum Ende der Laufzeit kann der Emittent, abhängig vom aktuellen Kurs des Basiswerts, entweder eine dem Bezugsverhältnis entsprechende Anzahl Aktien liefern oder den Nominalwert auszahlen. Bei starken Kursverlusten...
"Die Notierung ist die offizielle, dokumentierte und öffentliche Feststellung eines Wertpapierpreises an einem geregelten Markt."
" Die Notierungsaufnahme bedeutet, dass ein Wertpapier, egal ob Aktie, Anleihe etc., erstmalig in einem bestimmten Marktsegment an einer Börse handelbar ist. Handelt es sich um Aktien eines Unternehmens und findet die Zulassung in einem öffentlich-rechtlich organisierten Markt statt, spricht man von einem Börsengang. Nimmt das Unternehmen mit dem Börsengang zudem neues Kapital auf und...
"Der Notierungssprung bezeichnet die kleinstmögliche Preisänderung eines Wertpapierkurses an Kassa- und Terminbörsen. Stücknotierte Wertpapiere, also Aktien, Optionsscheine, Bezugsrechte sowie aktiengleiche Partizipations- oder Genussscheine, notieren in bestimmten Märkten in Sprüngen von 0,01 Euro. Wenn der Kurswert eines stücknotierten Wertpapiers im Präsenzhandel kleiner oder gleich 0,25 Euro ist, wird der Wert in Sprüngen von 0,001 Euro notiert."
"Die New York Stock Exchange, die bedeutendste Aktienbörse der Welt, listet die Aktien der größten US-amerikanischen Aktiengesellschaften. Rund 2800 Titel, hauptsächlich große Konzerne, Banken und Dienstleistungsunternehmen, werden hier gehandelt. Um uneingeschränkt handeln zu können, müssen Unternehmen oder Einzelpersonen im Besitz eines „Seat“ sein. Die Zahl der Seats liegt seit 1953 konstant bei 1366. Diese können...
"Offene Immobilienfonds sind Publikumsfonds mit einem Immobilienportfolio und investieren weltweit oder regional in Immobilien aller Art. Dazu gehören hochwertige, gewerblich genutzte Gebäude wie Bürohäuser, Einkaufszentren und Krankenhäuser sowie Wohnimmobilien. Diese Fonds unterliegen als sogenannte Immobilien-Sondervermögen dem Investmentgesetz und müssen den Schutz der Anleger, deren Investition sowie Veröffentlichungspflichten beachten. Sie werden von der Depotbank und einem...
"Maß für die Preiselastizität und Hebelwirkung eines Optionsscheins. Das Omega gibt den Prozentsatz an, um den sich der Kurs eines Optionsscheins bei einer Preisänderung des Basiswertes um ein Prozent theoretisch verändert. Im Gegensatz zum einfachen Hebel, der eine gleich starke absolute Preisänderung von Optionsschein und Basiswert unterstellt, misst das Omega durch die Berücksichtigung des Delta...