Kassakurs

"Einheitskurs, der im Präsenzhandel einmal börsentäglich festgestellt wird Der Kassakurs ist ein Preis, der im Gegensatz zur fortlaufenden Notierung nur einmal börsentäglich, meist zur Mitte der Börsensitzung, ermittelt wird. Wertpapiere werden vor allem dann zur Kasse gehandelt, wenn nicht genügend Kauf- oder Verkaufsaufträge vorliegen und deshalb ihre Liquidität für den fortlaufenden Handel nicht ausreicht. Grundsätzlich...


Kassamarkt

"Börse, bei der die Erfüllung eines Geschäfts direkt nach seinem Abschluss stattfindet. Als Kassamarkt wird der Bereich der Börse bezeichnet, bei dem die Ausführung einer Wertpapierorder und ihre Erfüllung zeitlich eng beieinander liegen. In Deutschland beträgt dieser Zeitraum zwei Börsentage. Am Terminmarkt sind dagegen Abschluss und Erfüllung zeitlich voneinander getrennt."


Kaufoption

"Optionsschein, der den Käufer berechtigt, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im Voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu erwerben. Der Käufer eines Calls erwartet, dass während der Laufzeit des Optionsscheins der Preis des Basiswerts steigt. Daher erwirbt er das Recht, innerhalb der Laufzeit (amerikanische Option) oder am Ende...


KMU-Wachstumsmärkte

"KMU-Wachstumsmärkte sind spezielle Handelsplätze, die von der Europäischen Kommission durch die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) eingeführt und in nationales Recht umgesetzt wurden. Auf einem registrierten KMU-Wachstumsmarkt müssen mindestens 50 Prozent der Emittenten kleine oder mittlere Unternehmen sein. Ziel dieser Initiative ist es, das Ansehen und die Bekanntheit dieser Märkte zu erhöhen und...


Knock-out-Schein mit Stop-loss-Schwelle

"Hebelprodukte, deren Wert auf Kursänderungen des Basiswerts überproportional reagiert und die an der Stop-loss-Schwelle verfallen, werden als Knock-out-Scheine bezeichnet. Bei diesen Produkten gibt es eine Knock-out-Schwelle und eine Stop-loss-Schwelle. Erreicht der Basiswert die Knock-out-Schwelle, verfällt das Derivat wertlos. Bereits an der Stop-loss-Schwelle verfällt es und Anleger erhalten einen Restwert, dessen Höhe vom Abstand zur Knock-out-Schwelle...


Knock-out-Schein ohne Stop-loss-Schwelle

"Hebelprodukte, deren Wert auf Basiswertänderungen überproportional reagiert und die an der Knock-out-Schwelle wertlos verfallen, nennt man Knock-out-Scheine ohne Stop-loss-Schwelle. Bei diesen Produkten gibt es nur eine Knock-out-Schwelle. Wird diese erreicht, verfällt das Papier wertlos. Der Preis des Derivats entwickelt sich über bzw. unter dieser Schwelle gehebelt zum Kurs des Basiswerts."


Knock-out-Schwelle

"Die Knock-out-Schwelle ist eine Kursbarriere, bei deren Erreichen ein Knock-out-Produkt verfällt. Bei Hebelprodukten dient die Schwelle als Barriere. Wenn der Basiswert diese Barriere erreicht, verfällt der Knock-out-Schein wertlos. Einige Knock-out-Scheine besitzen eine zusätzliche Stop-Loss-Schwelle und können gegen einen geringen Restwert verkauft werden."


Kommissionshandel

"Beim Kommissionshandel führen Börsenteilnehmer Wertpapiergeschäfte im eigenen Namen, jedoch auf fremde Rechnung, durch. Beispiele sind Bankgeschäfte für Kundenaufträge. Die Einzelheiten regelt das Handelsgesetzbuch."


Kommunalanleihe

"Kommunalanleihen sind Anleihen, die von einer Stadt oder Gemeinde ausgegeben werden. In den USA sind solche Anleihen, auch Municipal Bonds genannt, weit verbreitet und werden von US-Bundesstaaten häufig aufgelegt. In Deutschland bezeichnet man Emissionen der Bundesländer als Länderanleihen."


Kompensationsgeschäft

"Ein Kompensationsgeschäft ist ein veralteter Begriff für den Handel, bei dem innerhalb einer Bank Käufe und Verkäufe desselben Wertpapiers ohne Einbeziehung der Börse ausgeglichen werden. Mit der Einführung der MiFID im Jahr 2007 wurde den Banken die interne Ausführung solcher Geschäfte ermöglicht."


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