ARIVA-Blog
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Moderne Finanzmärkte funktionieren heute nahezu vollständig datengetrieben. Banken, Broker, Börsen, Fintechs und Finanzportale benötigen kontinuierlich aktuelle Informationen über Kurse, Märkte und Finanzinstrumente. Die technische Grundlage dafür bilden sogenannte Finanzdaten-Feeds.

Sie liefern Echtzeit-Marktdaten, historische Börsendaten, Stammdaten und weitere Finanzinformationen direkt an Anwendungen, Plattformen und Handelssysteme.

Ohne Finanzdaten-Feeds wären moderne Trading-Plattformen, Brokerage-Anwendungen, Finanzportale oder digitale Vermögensverwaltungen kaum denkbar.


Was ist ein Finanzdaten-Feed?

Ein Finanzdaten-Feed ist eine technische Datenversorgung, über die Finanzmarktinformationen automatisiert an Systeme, Anwendungen und Plattformen übertragen werden. Zu den typischen Daten gehören:

  • Echtzeit-Börsenkurse
  • Aktienkurse
  • ETF-Daten
  • Fondsdaten
  • Zertifikate-Stammdaten
  • Indizes
  • Rohstoffdaten
  • Devisenkurse
  • Finanzkennzahlen
  • Realtime-Indikationen

Finanzdaten-Feeds ermöglichen Unternehmen den kontinuierlichen Zugriff auf aktuelle Marktinformationen ohne manuelle Verarbeitung.


Welche Arten von Finanzdaten-Feeds gibt es?

Je nach Anwendungsfall unterscheiden sich Finanzdaten-Feeds erheblich.

1 Echtzeit-Marktdaten-Feeds

Echtzeit-Marktdaten-Feeds liefern aktuelle Kursinformationen ohne zeitliche Verzögerung. Sie werden genutzt für:

  • Trading-Plattformen
  • Brokerage-Anwendungen
  • Banken
  • Börsen
  • Finanzportale

Besonders bei volatilen Märkten sind Echtzeitdaten entscheidend.


2 Historische Datenfeeds

Historische Finanzdaten umfassen:

  • Kursverläufe
  • Unternehmensdaten
  • Handelsvolumen
  • Finanzkennzahlen

Unternehmen nutzen historische Datenfeeds für:

  • Backtesting
  • Research
  • Charting
  • quantitative Analysen
  • regulatorisches Reporting

3 Stammdaten-Feeds

Stammdaten beschreiben die Eigenschaften eines Finanzinstruments. Dazu gehören beispielsweise:

  • ISIN
  • WKN
  • Emittent
  • Laufzeiten
  • Basiswerte
  • Produktmerkmale

Gerade bei Zertifikaten und strukturierten Produkten sind Stammdaten ein zentraler Bestandteil professioneller Finanzanwendungen.


4 Kennzahlen-Feeds

Kennzahlen-Feeds liefern berechnete Finanzkennzahlen für die Analyse von Finanzinstrumenten.

Beispiele:

  • Aufgeld
  • Seitwärtsrendite
  • Hebel
  • Omega
  • Delta
  • Volatilität

Diese Kennzahlen werden insbesondere bei Zertifikaten und strukturierten Produkten eingesetzt.


Wie funktionieren Finanzdaten-Feeds?

Finanzdaten-Feeds verarbeiten Informationen aus verschiedenen Quellen. Dazu zählen:

  • Börsen
  • Handelsplätze
  • Emittenten
  • Market Maker
  • Finanzdatenanbieter

Die Daten werden gesammelt, validiert, normalisiert und anschließend an Kundenanwendungen ausgeliefert.

Typische Übertragungswege sind:

  • APIs
  • Datenstreams
  • WebSockets
  • JSON-Feeds
  • XML-Feeds
  • proprietäre Datenformate

Moderne Market-Data-Infrastrukturen verarbeiten dabei täglich Millionen von Datensätzen.


Wer nutzt Finanzdaten-Feeds?

Finanzdaten-Feeds kommen heute in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz.

Banken nutzen Finanzdaten-Feeds für:

  • Wertpapierhandel
  • Kundenportale
  • Vermögensverwaltung
  • Research-Systeme

Broker integrieren Finanzdaten-Feeds für:

  • Kursanzeigen
  • Handelsplattformen
  • Watchlists
  • Realtime-Charts

Finanzportale und Börsenportale verwenden Datenfeeds für:

  • Kursseiten
  • Marktübersichten
  • Finanznachrichten
  • Produktvergleiche

Fintech-Unternehmen integrieren Finanzdaten-Feeds in:

  • Apps
  • Robo-Advisory-Lösungen
  • Analyseplattformen
  • digitale Finanzprodukte

Warum sind Datenqualität und Aktualität so wichtig?

Die Qualität eines Finanzdaten-Feeds entscheidet darüber, wie zuverlässig eine Anwendung funktioniert.

Wichtige Faktoren sind:

  • Aktualität
  • Vollständigkeit
  • Konsistenz
  • Skalierbarkeit
  • Ausfallsicherheit

Fehlerhafte oder veraltete Daten können zu:

  • falschen Kursanzeigen
  • fehlerhaften Analysen
  • inkorrekten Produktvergleichen
  • schlechter Nutzererfahrung

führen.

Deshalb setzen professionelle Marktteilnehmer:innen auf hochwertige Finanzdatenanbieter und skalierbare Market-Data-Infrastrukturen.


Finanzdaten-Feeds und Echtzeit-Marktdaten

Echtzeit-Marktdaten gehören heute zu den wichtigsten Anwendungsfällen von Finanzdaten-Feeds.

Sie liefern fortlaufend:

  • Aktienkurse
  • ETF-Kurse
  • Indexstände
  • Zertifikatepreise
  • Devisenkurse

Für Banken, Broker und Finanzplattformen sind Echtzeitdaten häufig geschäftskritisch.


Welche Rolle spielen FinanzdatenAPIs?

Finanzdaten-Feeds und FinanzdatenAPIs werden häufig gemeinsam genutzt. Der Unterschied:

Ein Finanzdaten-Feed beschreibt die Datenversorgung. Eine FinanzdatenAPI beschreibt die technische Schnittstelle für den Zugriff auf diese Daten.

APIs ermöglichen die Integration von:

  • Echtzeit-Marktdaten
  • historischen Börsendaten
  • Stammdaten
  • Finanzkennzahlen

in digitale Finanzanwendungen.


Finanzdaten-Feeds für Zertifikate und strukturierte Produkte

Besonders anspruchsvoll sind Datenfeeds für strukturierte Produkte.

Hier müssen häufig verarbeitet werden:

  • Zertifikate-Stammdaten
  • Produktlogiken
  • Emittenteninformationen
  • Kennzahlen
  • Realtime-Indikationen

Da sich viele dieser Daten dynamisch verändern, sind hohe Aktualisierungsfrequenzen erforderlich.


Wie ARIVA Finanzdaten-Feeds bereitstellt

ARIVA liefert seit 1998 Finanzmarktdaten für Banken, Broker, Börsen, Fintechs und digitale Finanzplattformen.

Die Finanzdaten-Feeds von ARIVA umfassen unter anderem:

  • Echtzeit-Marktdaten
  • historische Börsendaten
  • Finanzkennzahlen
  • Zertifikate-Stammdaten
  • Realtime-Indikationen
  • FinanzdatenAPIs

Unternehmen nutzen die Datenversorgung von ARIVA für:

  • Brokerage-Plattformen
  • Finanzportale/Börsenportale
  • Banking-Anwendungen
  • White-Label-Lösungen
  • digitale Finanzprodukte

Durch skalierbare Market-Data-Infrastrukturen ermöglicht ARIVA die zuverlässige Bereitstellung professioneller Finanzmarktdaten.


Finanzdaten-Feeds als Fundament moderner Finanzplattformen

Finanzdaten-Feeds bilden die technische Grundlage moderner Finanzanwendungen.

Sie versorgen Banken, Broker, Börsen, Fintechs und Finanzportale mit:

  • Echtzeit-Marktdaten
  • historischen Börsendaten
  • Stammdaten
  • Finanzkennzahlen
  • Realtime-Indikationen

Die Qualität und Aktualität dieser Daten entscheidet maßgeblich über die Leistungsfähigkeit digitaler Finanzprodukte. Für professionelle Anwendungen sind skalierbare Finanzdaten-Feeds und zuverlässige Market-Data-Infrastrukturen daher unverzichtbar.

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