
Warum zuverlässige Finanzdaten heute über den Erfolg digitaler Finanzplattformen entscheiden
Ob Online-Broker, Börse, Banking-App, Finanzportal oder Wealth-Management-Plattform: Moderne Finanzanwendungen basieren auf einer gemeinsamen Grundlage: hochwertigen Finanzmarktdaten.
Nutzer:innen erwarten heute aktuelle Börsenkurse, vollständige Produktinformationen, präzise Kennzahlen und eine jederzeit verfügbare Darstellung von Finanzinstrumenten. Gleichzeitig müssen Unternehmen täglich Millionen von Datensätzen verarbeiten und in Echtzeit bereitstellen.
Damit dies funktioniert, benötigen Banken, Broker, Börsen und Fintechs eine leistungsfähige Market-Data-Infrastruktur.
Sie bildet das technische Rückgrat moderner Finanzmärkte und sorgt dafür, dass Finanzdaten zuverlässig erfasst, verarbeitet, aktualisiert und bereitgestellt werden.
Was ist Market-Data-Infrastruktur?
Unter Market-Data-Infrastruktur versteht man alle technischen Systeme, Prozesse und Datenarchitekturen, die für die Verarbeitung und Bereitstellung von Finanzmarktdaten erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem:
- Echtzeit-Marktdaten
- Börsenkurse
- Historische Kursdaten
- Finanzkennzahlen
- Zertifikate-Stammdaten
- Realtime-Indikationen
- Referenzdaten
- Unternehmensdaten
- Corporate Actions
- strukturierte Produktdaten
Die Market-Data-Infrastruktur sorgt dafür, dass diese Informationen in hoher Qualität, mit geringer Latenz und hoher Verfügbarkeit an Finanzanwendungen ausgeliefert werden.
Warum ist Market-Data-Infrastruktur so wichtig? Finanzmärkte sind heute vollständig datengetrieben. Bereits kleine Verzögerungen, fehlerhafte Daten oder inkonsistente Kennzahlen können Auswirkungen auf:
- Handelsentscheidungen
- Produktvergleiche
- Marktanalysen
- Kundenportale
- digitale Finanzprodukte
haben.
Deshalb investieren Banken, Broker und Börsen erhebliche Ressourcen in die Qualität ihrer Datenversorgung. Eine professionelle Market-Data-Infrastruktur ermöglicht:
✅ Echtzeit-Verarbeitung von Finanzmarktdaten
✅ Hohe Datenqualität und Konsistenz
✅ Skalierbare Datenversorgung
✅ Hohe Systemverfügbarkeit
✅ Zuverlässige Integration in digitale Anwendungen
Welche Daten verarbeitet eine moderne Market-Data-Infrastruktur?
Viele verbinden Market Data ausschließlich mit Börsenkursen. Tatsächlich verarbeitet eine moderne Infrastruktur deutlich mehr.
Echtzeit-Marktdaten
Dazu gehören:
- Aktienkurse
- ETF-Kurse
- Fondsdaten
- Indizes
- Devisenkurse
- Rohstoffpreise
- Anleihedaten
Diese Daten müssen fortlaufend aktualisiert und nahezu verzögerungsfrei bereitgestellt werden.
Historische Börsendaten
Historische Daten werden genutzt für:
- Research
- Backtesting
- quantitative Analysen
- Charting
- regulatorisches Reporting
Sie bilden die Grundlage vieler datengetriebener Finanzanwendungen.
Stammdaten
Stammdaten beschreiben die Eigenschaften eines Finanzinstruments.
Beispiele:
- ISIN
- WKN
- Emittent
- Produktart
- Laufzeit
- Basiswert
Sie ermöglichen die eindeutige Identifikation und Klassifizierung von Wertpapieren.
Zertifikate-Stammdaten
Besonders komplex sind strukturierte Produkte. Hier müssen zusätzlich verarbeitet werden:
- Barrieren
- Caps
- Bonuslevel
- Basiswerte
- Emittenteninformationen
- Produktlogiken
Die Verwaltung und Aktualisierung dieser Daten gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben moderner Market-Data-Infrastrukturen.
Finanzkennzahlen
Kennzahlen ermöglichen die Analyse und Vergleichbarkeit von Finanzinstrumenten. Dazu gehören beispielsweise:
- Aufgeld
- Seitwärtsrendite
- Hebel
- Omega
- Delta
- Volatilität
Gerade bei Zertifikaten und Hebelprodukten werden diese Kennzahlen kontinuierlich neu berechnet.
Realtime-Indikationen
Realtime-Indikationen liefern fortlaufend aktualisierte Preisindikationen für Finanzinstrumente und strukturierte Produkte. Sie spielen insbesondere bei Zertifikaten, Hebelprodukten und außerbörslichen Anwendungen eine wichtige Rolle.
Wie funktioniert eine Market-Data-Infrastruktur?
Der Prozess lässt sich vereinfacht in vier Schritte unterteilen.
1. Datenerfassung
Marktdaten werden aus verschiedenen Quellen bezogen:
- Börsen
- Handelsplätze
- Emittenten
- Market Maker
- Finanzdatenanbieter
2. Datenvalidierung
Die eingehenden Informationen werden geprüft und validiert. Ziel ist eine konsistente Datenbasis für alle Anwendungen.
3. Datenverarbeitung
Anschließend werden:
- Stammdaten angereichert
- Kennzahlen berechnet
- Produktlogiken verarbeitet
- historische Daten archiviert
4. Datenbereitstellung
Die Daten werden über:
- Finanzdaten-APIs
- Datenfeeds
- WebSockets
- White-Label-Lösungen
an Banken, Broker, Börsen und Finanzplattformen ausgeliefert.
Beispiel: Market-Data-Infrastruktur für eine Brokerage-Plattform
Eine moderne Brokerage-Plattform benötigt gleichzeitig:
- Echtzeit-Kursdaten
- Watchlists
- Marktübersichten
- historische Kursdaten
- Zertifikate-Stammdaten
- Finanzkennzahlen
- Produktinformationen
Im Hintergrund verarbeitet die Market-Data-Infrastruktur kontinuierlich Millionen von Datensätzen, damit Nutzer:innen jederzeit aktuelle Informationen erhalten. Ohne diese Infrastruktur wäre ein stabiler Betrieb nicht möglich.
Welche Unternehmen benötigen Market-Data-Infrastruktur?
Banken
- Online-Banking
- Brokerage
- Anlageberatung
- Vermögensverwaltung
Broker
- Handelsplattformen
- Realtime-Charts
- Marktübersichten
- Produktvergleichssysteme
Börsen
- Datenversorgung
- Marktüberwachung
- Produktdarstellung
- Informationsdienste
Finanzportale/Börsenportale
- Kursseiten
- Marktanalysen
- Nachrichtenportale
- Vergleichsplattformen
Fintechs
- Investment-Apps
- Robo-Advisors
- Analyseplattformen
- digitale Finanzprodukte
Welche Herausforderungen gibt es?
Eine professionelle Market-Data-Infrastruktur muss:
- Millionen Datensätze verarbeiten
- hohe Aktualisierungsfrequenzen unterstützen
- geringe Latenzen gewährleisten
- hohe Verfügbarkeit bieten
- konsistente Datenqualität sicherstellen
Gerade bei Echtzeit-Marktdaten und strukturierten Produkten steigen die Anforderungen kontinuierlich.
Welche Rolle spielen Finanzdaten-APIs?
Finanzdaten-APIs sind häufig der sichtbare Teil einer Market-Data-Infrastruktur. Während die Infrastruktur Daten erfasst, verarbeitet und verwaltet, ermöglichen APIs den Zugriff auf:
- Echtzeit-Marktdaten
- historische Börsendaten
- Finanzkennzahlen
- Zertifikate-Stammdaten
- Realtime-Indikationen
für Websites, Apps und digitale Finanzplattformen.
Wie ARIVA Market-Data-Infrastruktur bereitstellt
Seit 1998 entwickelt und betreibt ARIVA Market-Data-Lösungen für Banken, Broker, Börsen, Fintechs und Finanzplattformen. Die Infrastruktur von ARIVA verarbeitet Daten zu über einer Million Finanzinstrumenten und umfasst:
- Echtzeit-Marktdaten
- Finanzdaten-Feeds
- Finanzdaten-APIs
- historische Börsendaten
- Zertifikate-Stammdaten
- Finanzkennzahlen
- Realtime-Indikationen
Durch skalierbare Systeme und professionelle Datenversorgung unterstützt ARIVA Unternehmen bei der Entwicklung moderner Finanzanwendungen.
Market-Data-Infrastruktur ist das Fundament digitaler Finanzmärkte
Ohne Market-Data-Infrastruktur wären moderne Finanzplattformen, Broker-Anwendungen und digitale Investmentlösungen nicht möglich.
Sie sorgt dafür, dass:
- Echtzeit-Marktdaten
- historische Börsendaten
- Finanzkennzahlen
- Zertifikate-Stammdaten
- Realtime-Indikationen
zuverlässig verarbeitet und bereitgestellt werden.
Für Banken, Broker, Börsen und Fintechs ist eine leistungsfähige Market-Data-Infrastruktur daher nicht nur technische Voraussetzung, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für digitale Finanzprodukte.
FAQ
Was ist Market-Data-Infrastruktur?
Market-Data-Infrastruktur umfasst alle Systeme und Prozesse zur Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Finanzmarktdaten.
Welche Daten werden verarbeitet?
Echtzeit-Marktdaten, historische Börsendaten, Stammdaten, Zertifikate-Stammdaten, Finanzkennzahlen, Realtime-Indikationen und weitere Finanzinformationen.
Wer benötigt Market-Data-Infrastruktur?
Banken, Broker, Börsen, Finanzportale, Fintechs und digitale Finanzplattformen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Finanzdaten-API und einer Market-Data-Infrastruktur?
Die Market-Data-Infrastruktur verarbeitet und verwaltet Finanzdaten. Eine Finanzdaten-API ermöglicht den Zugriff auf diese Daten über standardisierte Schnittstellen.
Warum ist Datenqualität bei Finanzmarktdaten so wichtig?
Weil fehlerhafte oder veraltete Daten zu falschen Analysen, inkorrekten Produktdarstellungen und einer schlechten Nutzer:innenerfahrung führen können.





