"Private Käufe und Verkäufe der eigenen Aktien durch das Management börsennotierter Aktiengesellschaften und deren Angehörige. Als Directors Dealings werden Eigengeschäfte von Mitgliedern des Managements eines börsennotierten Unternehmens bezeichnet. Diese Eigengeschäfte müssen europaweit innerhalb von fünf Werktagen veröffentlicht werden, in Deutschland innerhalb desselben Zeitraums auch an die BaFin. Die Regelung soll Insidergeschäften entgegenwirken, die aufgrund des...
"Private Käufe und Verkäufe der eigenen Aktien durch das Management börsennotierter Aktiengesellschaften und deren Angehörige. Als Directors Dealings werden Eigengeschäfte von Mitgliedern des Managements eines börsennotierten Unternehmens bezeichnet. Diese Eigengeschäfte müssen europaweit innerhalb von fünf Werktagen veröffentlicht werden, in Deutschland innerhalb desselben Zeitraums auch an die BaFin. Die Regelung soll Insidergeschäften entgegenwirken, die aufgrund des...
"Kreditinstitut ohne Filialen, bei dem Geschäfte ausschließlich über Telefon, Telefax oder Internet getätigt werden. Eine Direktbank bietet ihren Kunden die Abwicklung von Geld- und Wertpapiergeschäften rund um die Uhr und in der Regel zu günstigen Konditionen. Beratungsleistungen gehören meist nicht zum Angebot von Direktbanken. Dadurch kann sie auf den Einsatz von qualifiziertem Bankpersonal weitgehend verzichten....
"Börsengang ohne Ausgabe von Aktien vor Handelsstart. Bei einem direkten Listing, auch Direktplatzierung, Direktnotierung oder Direct Listing genannt, nimmt das Unternehmen kein Kapital auf. Stattdessen beantragt es die Zulassung an der Börse unter Einhaltung der selben Transparenzpflichten wie bei einem IPO. Der Aktienpreis wird beim Handelsstart mit dem ersten Börsenkurs nach Angebot und Nachfrage ermittelt....
"Der sogenannte Dirty Price ist der Betrag, den man beim Erwerb einer Anleihe zahlen muss. Dieser Preis umfasst sowohl den aktuellen Kurs der Anleihe als auch die bereits aufgelaufenen Zinsen, die bis zum Kaufdatum angefallen sind. Diese Zinsen entstehen, da sie meist nur einmal jährlich zu einem festgelegten Zeitpunkt ausgezahlt werden. Kauft man eine Anleihe...
"Preisabschlag eines Zertifikats auf den aktuellen Preis des Basiswertes. Der Discount gibt in Prozent an, um wie viel ein Discount-Zertifikat gegenüber dem aktuellen Kurs des Basiswertes verbilligt ist. Im Gegenzug ist die Gewinnbeteiligung und damit die maximale Rendite begrenzt."
"Wertpapierhandelsbank, die Wertpapieraufträge zu günstigen Konditionen abwickelt. Discount-Broker sind in der Regel Direktbanken. Für die Ausführung von Wertpapierorders berechnen sie ihren Kunden häufig niedrigere Gebühren als traditionelle Banken. Dafür erbringen sie keine Beratungsleistungen. Wertpapierorders erteilen Kunden bei einem Discount-Broker über Internet, Fax oder Telefon."
"Anlageprodukt mit reduziertem Preis und dafür begrenzter Gewinnbeteiligung. Bei einem Discount-Zertifikat zahlen Anleger beim Erwerb weniger als sie für Basiswert zahlen würden. Der Discount dient als Risikopuffer. Bei fallenden Kursen macht der Käufer des Zertifikats weniger Verlust als der Direktanleger, es sei denn der Basiswert fällt unter den Discount. Ab diesem Kursstand fällt das Zertifikat...
"Der Diskontsatz bezeichnet den Zinssatz, den die Deutsche Bundesbank Geschäftsbanken für den Ankauf von Wechseln berechnete. Seit Anfang 1999 hat das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) bzw. die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) die geldpolitische Souveränität für den Euroraum übernommen. Der Diskontsatz wurde durch den Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank ersetzt."
"Diversifikation bezeichnet die Risikostreuung durch die Anlage von Vermögen in verschiedene Investments, um das Risiko zu minimieren. Bei einem diversifizierten Wertpapierportfolio überschneiden sich die Investments möglichst wenig, wodurch Anleger ein geringeres Gesamtrisiko als der gewichtete Durchschnitt aller Einzelpositionen erreichen. Wertpapierfonds basieren oft auf dem Prinzip der Diversifikation."