Limit

"Ein Limit definiert die obere oder untere Preisgrenze, bis zu der eine Wertpapierorder ausgeführt werden soll. Beim Kauf eines Wertpapiers gibt man den höchsten Kaufpreis an, beim Verkauf den niedrigsten Verkaufspreis. Bei Aktien wird das Limit in Euro und bei Anleihen in Prozent angegeben. Limit-Orders sind Kauf- oder Verkaufsaufträge mit Preisbegrenzung, im Gegensatz zu Market-Orders...


Limit-Order

"Eine Limit-Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag mit einer festgelegten Preisgrenze. Es gibt zwei Arten von Aufträgen: Market-Orders, die zum nächstmöglichen Preis ausgeführt werden, und Limit-Orders, bei denen eine Preisober- bzw. Preisuntergrenze angegeben wird, bis zu der ein Auftrag ausgeführt werden soll."


Linienchart

"Ein Linienchart zeigt den Kursverlauf eines Wertpapiers anhand einzelner Kurse über einen bestimmten Zeitraum. Bei einem Linienchart werden die Preisfeststellungen durch eine Linie verbunden, die den Kursverlauf visualisiert. Intraday-Charts basieren auf untertägigen Preisen, während längerfristige Liniencharts meist auf Tagesschlusspreisen basieren. Auf boerse-frankfurt.de stehen Liniencharts für jedes Wertpapier in verschiedenen Zeiträumen zur Verfügung."


Liquidation

"Der Verkauf aller Vermögenswerte eines Unternehmens bei dessen Auflösung erfolgt durch Liquidation. Bei der Unternehmensaufgabe wird das gebundene Kapital liquide gemacht. Nach Tilgung der Gläubigeransprüche und Zahlung der Liquidationskosten wird der verbleibende Barbestand an die Gesellschafter ausgeschüttet. Gründe für eine Liquidation können ein Insolvenzverfahren, eine Fusion oder eine im Gesellschaftsvertrag festgelegte Laufzeit sein. Nach der...


Liquidität

"Die Liquidität im Börsenhandel beschreibt die Fähigkeit, ein Wertpapier jederzeit verkaufen oder kaufen zu können. Sie hängt von der Anzahl der sich im Umlauf befindenden Wertpapiere und der Anzahl der Marktteilnehmer ab, die bereit sind, diese Wertpapiere zu handeln. Bei liquiden Wertpapieren gibt es immer genügend Angebot und Nachfrage, sodass ein Geschäftsabschluss jederzeit möglich ist....


Liquiditätskategorie

"Wertpapiere werden quartalsweise hinsichtlich ihrer Liquidität berechnet und zur Feststellung der Designated Sponsor Erfordernis in die Kategorien A oder B eingeteilt. Ein Instrument der Kategorie B benötigt einen Designated Sponsor, um kontinuierlich gehandelt werden zu können. Hochliquide Werte in Kategorie A können auch ohne Designated Sponsor gehandelt werden."


Liquiditätsklassen

"Aktien werden nach ihrer Handelbarkeit in Liquiditätsklassen eingeteilt. Diese monatliche Berechnung dient als Grundlage für die wöchentlichen Handelsparameter für Designated Sponsor, wie maximaler Spread und Mindestquotierungsvolumen. Werte der Kategorie B, die aufgrund ihrer geringeren Liquidität durch einen Designated Sponsor betreut werden müssen, werden in die Klassen 1 bis 3 eingeordnet. Ausländische Werte der Kategorie B,...


Lock-up-Periode

"Die Lock-up-Periode bezeichnet den Zeitraum, in dem Aktionäre nach einem Börsengang ihre Anteile nicht verkaufen dürfen. In Deutschland beträgt diese Sperrfrist häufig zwischen sechs und achtzehn Monaten und dient dem Schutz der Neuaktionäre vor einem Kursverfall."


Lokomarket

"Ein Lokomarket ist ein Teilmarkt einer Börse, in dem die Erfüllung eines Geschäfts innerhalb kurzer Zeit erfolgen muss. In Deutschland beträgt dieser Zeitraum zwei Börsentage. Der Lokomarket, auch Effektivmarkt, Kassabörse oder Spotmarkt genannt, steht im Gegensatz zum Terminmarkt."


Lombardsatz

"Der Lombardsatz war der Zinssatz, zu dem die Bundesbank Banken gegen Verpfändung von Wertpapieren Kredite gewährte. Diese Praxis wurde durch die Spitzenrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank ersetzt. Der Lombardsatz beeinflusste die Zinsbildung am Geldmarkt."


Glossary Archive