Börsenpreis

"Der Börsenpreis ist der Preis für ein an der Börse gehandeltes Wertpapier. Mit der Änderung des Börsengesetzes wurden Begriffe wie „Kurs“, die amtliche Kursfeststellung und der amtliche Kursmakler abgeschafft und durch den Begriff „Preis“ ersetzt. Preise von Aktien, Fonds, Optionen sowie Anlage- und Hebelprodukten werden in Währungseinheiten pro Stück veröffentlicht, während Renten und der Euro-Bund-Future...


Börsenrat

"Der Börsenrat, bestehend aus gewählten Mitgliedern, darunter Vertreter der Börsenhandelsteilnehmer, Anleger und Emittenten, legt wichtige Regelungen für den Börsenhandel fest. Zu seinen Aufgaben gehören der Erlass der Börsenordnung, der Prüfungs- und Geschäftsordnung sowie die Bestellung und Abberufung der Geschäftsführung im Einvernehmen mit der Börsenaufsichtsbehörde. Die Entscheidung über technische Systeme und die Nutzung von Börseneinrichtungen bedarf...


Börsentag

"Ein Börsentag ist ein Tag, an dem die Börse geöffnet ist und gehandelt wird. In Deutschland sind dies in der Regel alle Wochentage bis auf Samstag und Sonntag sowie gesetzliche Feiertage wie Karfreitag, Ostermontag, Heiligabend, Weihnachten und Neujahr. Manche Feiertage sind Handelszeiten, andere nicht. Die jährlichen Börsentage werden von der Börsengeschäftsführung festgelegt."


Börsenumsatz

"Der Börsenumsatz ist die Gesamtsumme aller Wertpapiergeschäfte in einem bestimmten Zeitraum und kann sich auf Einzelwertpapiere oder den Gesamtmarkt beziehen."


Börsenzulassungsprospekt

"Ein Börsenzulassungsprospekt veröffentlicht allgemeine Verkaufs- und Unternehmensinformationen. Emittenten, die eine Zulassung zum regulierten Markt beantragen, müssen einen Verkaufsprospekt erstellen, der den Anforderungen der Börsenzulassungsverordnung entspricht. Der Prospekt darf erst nach Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht werden und muss seit 2002 in elektronischer Form zur Verfügung stehen. Verkaufsprospekte können bis zu zwölf Monate...


Börsenzwang

"Der Börsenzwang verpflichtet die Marktteilnehmer dazu, alle Wertpapieraufträge über die Börse abzuwickeln. Dies gewährleistet eine faire Abwicklung der Order und eine hohe Marktliquidität für die Anleger."


Bonität

"Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Emittenten, was für Anleihen und verbriefte Derivate von Bedeutung ist. Niedrigere Bonität führt zu höheren Zinsen zur Kompensation des höheren Risikos."


Bonitätsrisiko

"Das Bonitätsrisiko beschreibt das Verlustrisiko, das durch die eingeschränkte Zahlungsfähigkeit eines Emittenten entsteht. Bei einem festverzinslichen Wertpapier besteht das Bonitätsrisiko darin, dass der Emittent eventuell nicht in der Lage ist, seine Zins- und Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber den Anlegern zu erfüllen. Eine schlechtere Bonität des Emittenten führt zu einem höheren Bonitätsrisiko. Ratingagenturen bieten anerkannte Kennzahlen für die...


Bonus-Zertifikat

"Ein Bonus-Zertifikat bietet einen Schutzpuffer gegen Kursverluste des Basiswertes und garantiert oberhalb einer bestimmten Schwelle einen Mindestgewinn durch den Bonusbetrag. Das Zertifikat ist mit einem Sicherheitslevel und einem Bonusbetrag ausgestattet. Liegt der Basiswert während der Laufzeit stets oberhalb der Sicherheitsschwelle, erhält der Besitzer den Bonusbetrag. Fällt der Basiswert während der Laufzeit mindestens einmal auf oder...


Bonuslevel

"Der Bonuslevel bezeichnet die Kursschwelle oberhalb der Barriere von Bonus-Zertifikaten. Sinkt der Preis des Basiswerts am Bewertungstag unter den Bonuslevel und wurde während der Laufzeit die Barriere nicht berührt, wird der Bonusbetrag ausgezahlt. Überschreitet der Preis des Basiswerts am Bewertungstag den Bonuslevel, profitiert der Anleger an den Wertsteigerungen des Basiswerts bis zu einem eventuell vorgesehenen...


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